Querschnittlähmung

Schädigung des Rückenmarks / der Wirbelsäule in Höhe der Brust- oder Lendenwirbel. Dadurch komplette oder inkomplette Lähmung und Sensibilitätsverlust im gelähmten Bereich. In der Regel verbunden mit Blasen- und/oder Mastdarminkontinenz. Die Arme sind voll funktionsfähig.

Anforderungen an den Rollstuhl

  • Ein vielfältiges Baukastensystem muss in der Serie vorhanden sein, damit der Stuhl auf die individuellen Maße angepasst werden kann
  • Eine gute Sitzposition zur Stabilisierung des Beckens und der Beine über Anpassbarkeit von Sitzwinkeln und Rückenkontur „Anpassrücken”) muss gewährleistet sein
  • Ein sehr gutes Sitzkissen zur Dekubitusprophylaxe
  • Bei Erstversorgung eventuell Ausstattung des Stuhls mit Anti- Kipp-Rollen
  • Größtmögliche Mobilität im Alltag über Radstandseinstellung der Antriebs- und Lenkräder und möglichst geringe Außenmaße des Rollstuhls
  • Ausstattung für den selbstständigen Transfer*, z. B. Kleiderschutz oder abklappbares, abschwenkbares Seitenteil, meist auch einen Rahmen mit schrägem Vorderbau
  • Die Bedienelemente sollten sowohl für Fahrer als auch Begleitpersonen einfach und sicher zu handhaben sein (z. B. Eindeutigkeit von Verriegelungen)
  • Leichtes Falten/Entfalten des Rollstuhls ohne fremde Hilfe, geringes Eigengewicht und gute Verladefähigkeit ins Auto durch den aktiven Benutzer

Unsere Produktempfehlung bei Paraplegie:

Unsere Produktempfehlungen bei Tetraplegie:

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